Ergotherapie


Er · go · the · ra · pie (f. 19; unz.) Beschäigungs- und Arbeitstherapie [<grch. ergon "Arbeit, Werk" + Therapie]

Spiegeltherapie

 

 

 

 

 

 

Das besondere der Ergotherapie liegt in ihrem engen Bezug zu den Alltagsaktivitäten.

Im “Tun” werden bestimmte Bewegungsabläufe, Denkprozesse und Entwicklungsschritte geübt, verfeinert, neu angebahnt, oder Kompensationsmöglichkeiten gesucht.

Während der ergotherapeutischen Behandlung kommen unterschiedliche Medien und Hilfsmittel zum Einsatz:

  • Gestalterische und handwerkliche Tätigkeiten
  • Arbeiten am PC
  • Adaptierte, vergrößerte oder verkleinerte Spiele
  • Vielfältige, spielerische, dem kindlichen Entwicklungsstand angepassten Bewegungsangebote
  • Gezielte Bewegungsübungen für Erwachsene
  • Alltägliche Aktivitäten aus Haushalt, Arbeit und Hygiene
  • Unterschiedliche Materialien zur Förderung der Sinneswahrnehmungen

 

 

 

 

 

Die Ergotherapie führt folgende medizinische Maßnahmen durch:

  • Ergotherapeutische Befunderhebung
  • Motorisch-funktionelle und sensomotorisch-perzeptive Übungsbehandlung nach Bobath (z. B. bei Schlaganfallpatienten, Morbus Parkinson, Multipler Sklerose)
  • Behandlung bei psychischen Störungen (z. B. Depression, Antriebslosigkeit, Burn-out Syndrom,…)
  • Behandlung bei Wahrnehmungs- und Entwicklungsstörungen bei Kindern
  • Hirnleistungstraining (z. B. bei Demenz, nach traumatisch erworbenen Erkrankungen)
  • Thermische Anwendungen (Raps-, Linsen- und Paraffinbad)
  • Handtherapie (z. B. bei Carpaltunnelsyndrom, Morbus Dupuytren, Sehnenverletzungen)
  • Gelenkschutzunterweisung (z. B. Rheumaerkrankungen)
  • Herstellung temporärer Schienen (z. B. Handlagerungsschienen)
  • Hilfmittelversorgung
  • Hausbesuch